Genuss und Verantwortung verbinden

Bio-Musterregion – Sieben Einrichtungen setzen auf Bio und Regional

Mehr Bio soll es zukünftig auf den Tellern der Betriebskantinen und Schulmensen in der Bio-Musterregion Heidenheim plus geben. Dieses Ziel streben sieben Einrichtungen aus der Region in den nächsten eineinhalb Jahren im Pilotprojekt „Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ an. Als eine der ersten drei Regionen im Land Baden-Württemberg hat der Landkreis und seine Partnerkommunen im Ostalbkreis den Projektzuschlag vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) erhalten. Durch Coachings, Fachtage und Netzwerktreffen soll das Ziel von mindestens 30 Prozent Bio-Lebensmittel im Speiseangebot sowie die Umsetzung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erreicht werden. Daneben spielen regionale sowie fair gehandelte Produkte eine wichtige Rolle. Dass eine nachhaltige, genussvolle und gesundheitsförderliche Verpflegung ein wichtiges Zukunftsthema ist, haben die teilnehmenden Einrichtungen erkannt.
„Wir wollen ein gesundes und regionales Speiseangebot für die Schülerinnen und Schüler anbieten“, machen sowohl die Gemeinde Sontheim an der Brenz als auch die Stadt Herbrechtingen in ihrem Motivationsschreiben zur Teilnahme am Projekt deutlich. Und auch Anton Schmidt, Geschäftsführer der Gusto Gourmet GmbH bei ZEISS, ist es ein Anliegen mit dem Speiseangebot einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsverpflichtung des gesamten Unternehmens zu leisten.

Zu dein teilnehmenden Einrichtungen zählen die Freie Waldorfschule Heidenheim, die Gusto Gourmet GmbH von ZEISS, die Kliniken Heidenheim gGmbH, die Stadt Herbrechtingen gemeinsam mit Paco‘s Speisewerkstatt, die Gemeinde Sontheim an der Brenz mit Pappe Feinkost und Catering, die PAUL HARTMANN AG gemeinsam mit der WISAG Business Catering und die eva Heidenheim gGmbH.

Am 11. Mai 2021 wurde das Projekt mit einer Online-Auftaktveranstaltung durch das MLR eröffnet. In dieser zeigte sich das Potential und die Vielfalt der insgesamt 21 teilnehmenden Einrichtungen. Im Netzwerk und in der eigenen Kantine machen sich diese nun auf den Bio-Weg im Ländle. Der erste Schritt wird eine Bedarfsanalyse sein, um die Nachfrage besser erheben und somit Rückschlüsse auf die regionale Wertschöpfung ziehen zu können. Zukünftig sind Erfahrungsrunden und Netzwerktreffen in der Region geplant, von denen weitere interessierte Einrichtungen aus der Bio-Musterregion Heidenheim plus profitieren können.

Wer Anregungen oder Interesse an Vernetzung zu den Themen regionale (Bio)-Produkte, Vorverarbeitung oder Logistik hat, kann sich an Johanna Böll, Regionalmanagerin der Bio-Musterregion Heidenheim plus, per Mail an j.boell@landkreis-heidenheim.de oder unter Tel. 07321 3211358 wenden. 

(Erstellt am 12. Mai 2021)